Schulleben

Sozialkompetenz durch Soziales Lernen

Um Kinder optimal auf ihre Zukunft vorzubereiten, ist heute mehr als die Vermittlung von Wissen notwendig.
„Soziales Lernen“ ist eine erfolgreiche Antwort auf die Anforderungen, die eine sich schnell verändernde Umwelt an ihre Kinder stellt. Sie lernen dadurch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler besser kennen, lernen wertschätzend miteinander umzugehen und lernen, selbständig in Teams zu arbeiten.
„Soziales Lernen“ stärkt das Selbstbewusstsein und vermittelt den SchülerInnen  Sozialkompetenz.

Ziele des Sozialen Lernens:
o SELBSTKOMPETENZ: Wer bin ich?
o FREMDKOMPETENZ: Wer sind die anderen?
o SOZIALKOMPETENZ: Wie können wir miteinander kommunizieren, kooperieren und Konflikte lösen?
o FACHKOMPETENZ: Wie können wir gemeinsam Wissen erwerben?

Soziales Lernen …
o führt vom Ich zum Miteinander
o meint die Entwicklung einer Gruppe zum selbstorganisierten Team
o besteht in der Arbeit eines Teams an einem gemeinsamen Thema
o führt zur Verknüpfung von Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz
o baut Beziehungs- und Beteiligungskultur auf
o bedeutet den Prozess von der Leitung zur Begleitung
o kennt nur Lernende mit unterschiedlichen Voraussetzungen
o gründet Demokratie als Summe von Emanzipation und Gemeinschaftsorientierung
o ist nie zu Ende

© Dr. Ruth Mitschka

Das Modell EVEU – Ein veränderter Elementarunterricht

Es ist ein Unterricht, der die neuesten Erkenntnisse der Lese- Rechtschreibschwächenforschung und der Rechenschwächeforschung zum Unterrichtsprinzip gemacht hat.
Es werden Lernpläne und Lernmaterialien eingesetzt, nach denen und mit denen die SchülerInnen in offenen Lernphasen nach ihrem individuellen Lerntempo arbeiten.
Alle Kinder profitieren von einem veränderten Elementarunterricht und können sich nach ihren Fähigkeiten entfalten. Leistungsstarke Kinder werden nicht eingebremst.
Durch den hohen Anteil der Schülerselbsttätigkeit wird Nachhaltigkeit erreicht.

Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen

  • In einer Integrationsklasse stehen für die individuelle Förderung der Kinder eine Volksschullehrerin und eine Sonderschullehrerin zur Verfügung.

  • In dieser Klasse werden auch Kinder unterrichtet, die auf Grund ihrer Beeinträchtigung einen besonderen Lehrplan haben.

  • Gemeinsam voneinander Lernen ist unser oberstes Prinzip.

  • Integrationsunterricht ist ein schülerzentrierter Unterricht.

  • Kommunikation und soziales Lernen stehen im Vordergrund.

  • Der Lehrer hilft und unterstützt individuell, motiviert, regt an und korrigiert.

  • Die Schüler erlernen Arbeitstechniken zum autonomen Erwerb von Wissen und Fähigkeiten.

  • Schüler sollen zu eigener Lernverantwortung geführt werden.

  • Dies alles wird über offenes Lernen und Freiarbeit ermöglicht.

  • Die Schüler erhalten unterschiedliche Lernangebote bei gemeinsamer Struktur.

  • Die beeinträchtigten Schüler werden mit einem speziell abgestimmten Förderprogramm unterstützt.

  • Die Schüler lernen im unterschiedlichem Tempo nach verschiedenen Schwierigkeitsgrad, es kommen unterschiedliche Hilfsmittel (Arbeitspläne, Lernspiele, Computer)zur Anwendung.

„Demokratie lernen und leben“ im Schulparlament

Warum ist uns „Demokratie lernen und leben“ wichtig?
Wir wollen:
o   früh lernen, politisch aktiv zu sein
o   verantwortungsvoll handeln lernen
o   die Bedeutung von Regeln für die Gemeinschaft erkennen
o   uns eine Meinung bilden können und dazu stehen
o   tolerant sein und andere Meinungen respektieren lernen
o   uns mit unseren Ideen einbringen
o   lernen, verbindliche Entscheidungen zu treffen

Wo ich beteiligt bin, kann ich mitbestimmen!
Politisch aktiv sein bedeutet für uns, etwas zu tun, was Auswirkungen auf die Gemeinschaft hat.

Wie setzt sich das Schulparlament zusammen?
Alle Klassensprecherinnen und Klassensprecher der 3. und 4. Klassen der, deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter sowie freiwillige „Abgeordnete“.
Sie werden zu Schulbeginn in geheimer Wahl gewählt.
Einmal pro Monat findet eine „Plenarssitzung“ mit Monika Lesiak-Just und Marion Hollauf statt, die das Schulparlament organisieren und planen.

Urkundenverleihung am 3. Juli 2020

Im Rahmen einer kleinen Feier überreichte Mag. Gerlinde Duller – in Vertretung des Bildungsdirektors Dr. Klinglmair –  den Abgeordneten des Schulparlaments ihre wohlverdienten Urkunden.
Zuvor wurde traditionell die Schulhymne gesungen und Mag. Duller erhielt einen Überblick über die Aktivitäten des verkürzten abgelaufenen Schuljahres.

Chorgesang

Ab der 2. Schulstufe haben unsere Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, an den wöchentlichen Chorproben unter der
Leitung von Frau Elisabeth Zechner teilzunehmen.
Der Schulchor nimmt an Auftritten innerhalb und außerhalb der Schule teil.
Die Chorproben finden jeweils freitags in der 5. Stunde im Musikzimmer statt.

Deutsch als Zweitsprache (DAZ)

DaZ-Lehrerinnen unterrichten nach dem Lehrplan „Deutsch für Schüler/-innen mit nichtdeutscher Muttersprache“.
Schwerpunkte: Hören, Verstehen, Sprechen, Lesen, Schreiben

Vorschulklasse

Welche Kinder besuchen die Vorschulklasse?

Kinder, die in dem betreffenden Kalenderjahr schulpflichtig geworden sind, jedoch nicht die Schulreife erlangt haben.

Ziele und Aufgaben der Vorschulklasse

  • Allmählicher Übergang von spielerischen Formen des Lernens zu zielorientierten Lernformen der Grundschule

  • Anpassung der Lernangebote an die individuelle Lernfähigkeit des Kindes

  • Erziehung zur aktiven Auseinandersetzung mit der Umwelt

  • Förderung der Sprachentwicklung und phonologischen Bewusstheit

  • Mathematische Früherziehung

  • Förderung der schöpferischen Kräfte und Erwerb musikalischer Grundlagen

  • Verschiedene wechselnde Aktivitäten, teilweise in der Gruppe bzw. in Kleingruppenarbeit


Ecken für die spielerische, erlebnisbetonte Arbeit

  • Leseecke

  • Kaufmannsladen

  • Puppenhaus

  • Bauecke

  • Spieleecke

Sprachheilunterricht

Folgende Kompetenzbereiche gelten als permanentes Unterrichtsprinzip:
> Sprachfähigkeit erweitern und an der Standardsprache orientiert sprechen
> Deutlich und ausdrucksvoll sprechen
> akustische Gliederungs- und Merkfähigkeit schulen
> visuelle Gliederungs- und Merkfähigkeit anbahnen
> Symbolcharakter von Zeichen verstehen
> Interesse am Lesen wecken und entwickeln
> vorhandene Motivation zum Lesen nutzen